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Susanne Sarial
Der Zauber des Rings Zu J.R.R. Tolkiens »Herr der Ringe«

System ubw Zeitschrift für klassische Psychoanalyse
2. Jahrgang, Heft 1, Juni 2002, S. 5-30
AHRIMAN-Verlag, Freiburg i. Br.
ISBN: 978-3-89484-705-0
ISBN-10: 3-89484-705-0
ISSN: 0724-7923


Abstract:

»Der Zauber des Rings« geht der Frage nach, woher die Faszination rührt, die Tolkiens Trilogie »Der Herr der Ringe« mittlerweile seit mehr als 50 Jahren ungebrochen an den Spitzen der Bestsellerlisten stehen läßt. Die Erkenntnisse der Psychoanalyse lassen verstehen, daß innerhalb des Romans beständig die Situation des bedrohten Ich's geschildert wird, das sich erfolgreich gegen seine Feinde wehrt, wobei Tolkien mit meisterhaftem Gespür die unbewußten seelischen Kämpfe illustriert. Der Roman ist aus der Perspektive der Latenzzeit geschrieben, die für manchen so, steht zu vermuten, auch für Tolkien vielleicht die relativ glücklichste Phase seines Lebens war, in der die nicht einlösbaren, weil verbotenen und daher verdrängten sexuellen Wünsche die geringste Rolle spielten und deshalb am ehesten Platz für die Ich-Stärkung, die mit dem Erwerb von Fähigkeiten und Kenntnissen zusammenhängt, ließen.







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