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Peter Priskil
Eine Kindheitserinnerung des Benvenuto Cellini

System ubw Zeitschrift für klassische Psychoanalyse
24. Jahrgang, Heft 1, April 2006
AHRIMAN-Verlag, Freiburg
ISBN: 978-3-89484-709-8
ISBN-10: 3-89484-709-3
ISSN: 0724-7923


Abstract:

Ohne die zumindest teilweise erfolgreiche Verteidigung seiner kindlichen sexuellen Aktivitäten (Onanie und anderes) gegen väterliche Interventionen hätte es Cellinis faszinierende Kunstwerke nie gegeben. Sie sind sein unbewußtes Heilmittel zur Verteidigung seines bedrohten Primärnarzißmus, die unzerstörbaren Äußerungen eines sexuell unbedrohten, nicht zu beschädigenden Ich-Ideals. Die Charakterzüge des Künstlers (z.B. homosexuelle Strebungen, aggressive Selbstverteidigung und Konkurrenzverhalten) werden aus diesen infantilen Wurzeln ebenso hergeleitet wie einige seiner sonderbar anmutenden Phantasieschöpfungen (insbesondere sein Heiligenschein), die er in entbehrungsreicher Haftzeit entwickelte. Autoren, die sich bereits mit der Thematik befaßt haben (Sachs, Stekel, Eng, Varenne, Plank) werden diskutiert und, wo nötig, richtig gestellt.







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