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AHRIMAN-Verlag |
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| Unser Programm ist die Wiederkehr des Verdrängten | |
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Reihe: Unerwünschte Bücher zum Faschismus Nr. 1
Vladimir DedijerJasenovac - das jugoslawische Auschwitz und der VatikanÜber den Autor5. erweiterte Auflage 313 S., 1 Übersichtskarte, mit Personenregister EUR 18,- / sFr 32,50 ISBN-13: 978-3-922774-06-8 ISBN-10: 3-922774-06-7 1. Auflage 1988; 5. Auflage 2001
Inhalt:
Dedijer, Kampfgefährte und Biograph Titos, Mitglied der Serbischen
Akademie der Wissenschaften und Künste in Belgrad, Belgrader
Professor für Zeitgeschichte und Gastprofessor u.a. an den
Universitäten Michigan, Harvard, Stanford, Princeton, Yale,
Paris (Sorbonne), Manchester und Stockholm, wurde in der BRD vor
allem als Präsident des Russell-Tribunals bekannt, das 1978/79
unter seinem Vorsitz die westdeutschen Berufsverbote verurteilte.
In diesem Buch, seinem letzten großen Werk, legt er umfassend
und erstmalig für Europa Dokumentationsmaterial über
das bis dahin unbekannteste Massenverbrechen während des
Zweiten Weltkriegs vor: die Ausrottung von 800.000 orthodoxen
Serben durch Handlanger der katholischen Kirche. Unglaublich,
aber bewiesen. Ein Tabuthema, über das zu schreiben sich
bisher erst Karlheinz Deschner traute. Was Exilkroaten-Terror
und Nachkriegsgeschichtsfälschung bislang verhindern konnten:
hier ist es endlich wieder zugänglich.
Aus der Einleitung des Herausgebers: "... im katholischen Kroatien, dem 'Reich Gottes', wurden alle, die nicht dem katholischen Glauben angehörten - in der Mehrheit orthodoxe Serben - gezwungen, zum Katholizismus zu konvertieren. Diejenigen, die sich weigerten - wie aber auch zahlreiche bereits Konvertierte - wurden ermordet, meist nach langen Folterungen, wobei das Abschneiden von Nase, Ohr oder anderen Körperteilen bzw. das Ausstechen der Augen an der Tagesordnung war. Man schnitt Kinder aus dem Leib der Schwangeren und köpfte sie anschließend, zerstückelte Menschen vor den Augen naher Angehöriger, ließ diese das dabei verspritzende Blut sogar noch mit einer Schüssel auffangen etc., um nur einige wenige Grausamkeiten als Beispiele aufzuführen. Diese Metzeleien nahmen solche Ausmaße an, daß sogar deutsche Nazis, die diesbezüglich auch nicht gerade zartbesaitet waren, protestierten. Ist schon diese geschichtliche Tatsache in unseren Breiten wenig bekannt, so entzieht sich ein anderer Fakt völlig der Kenntnis: die maßgebliche Beteiligung des Vatikans an diesen Massakern." "Um dem Vatikan das Eingeständnis zu erleichtern und die fehlenden Eintragungen in die Geschichtsbücher nachzuholen, hat der Ahriman-Verlag jetzt diese Dokumentensammlung über den Serben-Holocaust vorgelegt, die den Schuldanteil des katholischen Klerus und der vatikanischen Hierarchie bis hinauf zu Pius belegt." Die Zeit "'Unerwünschte Bücher zum Faschismus', von denen hier Band 1 vorliegt, gäbe es noch viele zu schreiben, wenige werden aber ebensoviel Sprengstoff enthalten wie dieses ... Eine Chronik des Grauens, akribisch mit Dokumenten belegt." ORF, Dr. Peter Huemer "Über die Greueltaten der Ustascha schrieb der Tito-Biograph Vladimir Dedijer 1988 ein Buch. Es brach in Jugoslawien erstmals mit einem Tabu ..." Der Spiegel |
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