Alexander Dorin
In unseren Himmeln kreuzt der fremde Gott
Verheimlichte Fakten der Kriege in Ex-Jugoslawien
(Kroatien, Bosnien und Kosovo)
Über den Autor
Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Peter Priskil
überarbeitete und erweiterte Neuauflage
376 S., 111 Abb., mit Namens- und Ortsregister
EUR 22,50 / sFr 41,50
ISBN-13: 978-3-89484-814-9
ISBN-10: 3-89484-814-6
Erschienen im Ahriman-Verlag 2001
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Inhalt:
- Vorwort zur Neuauflage von Peter Priskli
- Einleitung
- Der Erste Weltkrieg
- Der Zweite Weltkrieg
- Die Zeit zwischen 1946 und 1990
- Die Geschichte wiederholt sich
- Die Geschichte der unbestraften Verbrechen
- Die Kristallnacht von Zadar
- Das Massaker von Gospic
- Pakracka Poljana, Geständnis eines Massenmörders
- Das Miljevci-Platea
- Ravni Kotari
- Blutiger September in Lika
- Der Exodus aus West-Slawonien
- Die Endlösung der Serbenfrage in Kroatien
- Gefangenenlager in Kroatien
- Das Schweigen der Medien
- Rufmord auf Bestellung
- Das bosnische Drama und der Wolf im Schafspelz
- Granatenanschläge gegen Zivilisten
- Der amerikanische Traum von der globalen Macht
- Der Kampf gegen die neue Weltordnung
- Die ersten Massaker in Bosnien
- »Massenvergewaltigungen«
- Das Bild, das die Welt zum Narren hielt
- Ethnische Säuberungen
- Der Mythos von Srebrenica
- Gorazde
- Der Dichter, der zum Monster wurde
- Der deutsche Vorstoß auf den Balkan
- Das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag
- Kosovo - die letzte Schlacht?
- Der NATO-überfall auf Jugoslawien 1999
- Nachwort
- Anhang: Dokumentation des Verfahrens wegen
»Wehrkraftzersetzung« gegen den 'Bund gegen Anpassung'
- Ortsregister
- Namensregister
»Der Leser muß sehr starke Nerven bereit halten, wenn er dieses Buch zur Hand
nimmt. Alexander Dorin, ein Schweizer, trug Fakten zusammen, die bisher verheimlicht bzw.
gefälscht wurden. (...) Ein beklemmendes, aber wichtiges Buch.«
Neues Deutschland
»Eine beeindruckende Analyse über die manipulative und falsche Berichterstattung grosser Medienblätter, basierend auf der westlichen und pro-amerikanischen Pressearbeit während des Kosovo-Kriegs im Frühling 1999. (...)
Dieses Buch steht denn auch nicht zuletzt für einen Apell an die menschliche Vernunft, sich immer selber ein Urteil über bestimmte Vorgänge in der Welt machen zu müssen und in der Auswahl der Information jeweils sehr vorsichtig zu sein.«
Der Schweizer Demokrat
»Eine wertvolle Zusammenstellung, klug präsentiert und kommentiert!«
Klaus v. Raussendorff, Bundesausschuß Friedensratschlag (zur Erstauflage)
»Alexander Dorin hat für den deutschen Leser Pionierland erschlossen. Ich habe viel Neues erfahren.«
Jürgen Elsässer, Buchautor und KONKRET-Redakteur
»Wer die jugoslawische Tragödie verstehen will, kommt nicht umhin, sich mit
Fakten zu beschäftigen, die in unseren Medien überhaupt nicht oder nur völlig
entstellt Niederschlag gefunden haben. Alexander Dorin hat solche Fakten
gesammelt, schlüssig belegt und scharfsinnig in einen Zusammenhang gestellt. Was
bleibt, ist die Erbitterung über das unsagbare Elend, das verbrecherische
Politiker des Landes Hand in Hand mit ebenso verbrecherischen Kriegstreibern in
den westlichen Staaten über die Völker Jugoslawiens gebracht haben. Und es
bleibt die empörende Erkenntnis, dass unser vielgepriesenes Medienzeitalter
ein bislang unbekanntes Mass an Desinformation ermöglichte.«
Kurt Köpruner (Autor des Buches »Reisen in das Land der Kriege«)
»Von den weltpolitischen und historischen Hintergründen bis hin zur akribischen Dokumentation der Verbrechen in der Krajina, Bosnien und auf dem Amselfeld spannt sich der Bogen dieses Zeugnisses des unerhörten politisch-medialen Betruges und der menschlichen Tragödie. (...) Zur Pflichtlektüre wird dieses Buch für diejenigen, die sich mit der Krise auf dem Balkan in ihrer Gesamtheit beschäftigen.
FAZIT: Diese Monographie zum Balkan-Konflikt ist in ihrem gelungen allumfassenden analytischen Anspruch im deutschsprachigen Raum bisher einzigartig. Die erweiterte zweite Auflage ergänzt das Buch um die Kosovo-Problematik.«
Aleksej Twerdohlebow in amselfeld.com
Vorwort zur Neuauflage
von Peter Priskil
Nach einem Jahrzehnt imperialistischer Aggression zuerst gegen die Bundesrepublik Jugoslawien,
dann gegen den serbischen Rumpfstaat hat mit dem Sturz der Regierung Milosevic in einer
Wahlfarce, die weit mehr die Züge eines sorgfältig inszenierten Putsches trug
*), die
Ära der Legendenbildung begonnen: Nie hat es - gegen Ende der achtziger Jahre
nämlich - einen US-amerikanischen Geheimplan zur Zerschlagung Jugoslawiens gegeben; nie
wurde gegen den jugoslawischen Staat ein umfassendes Wirtschaftsembargo verhängt, und
nie haben sezessionistische, teils radikal-moslemische, teils rechtsextrem-nationalistische
Organisationen in den Teilrepubliken massive Finanzspritzen und Waffenlieferungen vom Westen
erhalten; nie wurde die Sezession der Teilrepubliken Slowenien und Kroatien mit zinslosen
Milliardenkrediten aus dem Vatikan und der diplomatischen Anerkennung der BRD forciert; nie
wurde der dann einsetzende Bürgerkrieg durch Einmischung der USA und ihrer Marionetten
geschürt; nie wurden Hunderttausende von Serben aus der Krajina, wo sie seit
Jahrhunderten lebten, in einem Blitzkrieg nach Hitler-Muster vertrieben; nie war zu diesem
Zweck ein klerikal-faschistisches Regime in Kroatien installiert worden, von dessen
Führer, dem Ustascha-Verherrlicher Tudjman, man sich nach dessen friedlichem Ableben
wohlfeil distanzierte; nie haben
NATO-Verbände die Serben in Bosnien-Herzegowina aus ihren jahrhundertealten
Siedlungsgebieten gebombt und zu diesem Zweck einem islamischen Fanatiker dort die Macht in
die Hände gelegt; nie wurde Restjugoslawien elf lange Wochen bombardiert; nie hat man in
diesem Kolonialüberfall die gesamte Infrastruktur des Landes zerstört, Brücken
versenkt, Schulen und Krankenhäuser dem Erdboden gleichgemacht, Museen und orthodoxe
Kirchen eingeäschert und bei dieser Gelegenheit nebenbei einige tausend Menschen
umgebracht - »Kollateralschaden«, wa?! - ; ja, diesen schamlosen, zudem
militärisch völlig risikolosen Überfall der NATO hat es gar nie gegeben: Es war
ja nur der »Kosovo-Krieg«. Nie hat man die zehn Millionen Serben zehn Jahre lang mit
der Hungergarrotte gewürgt, sie erpreßt, massakriert und dabei mit leeren
Versprechungen und Dollars gewedelt; nie hat man maulfertige Quislinge mit Dollarmillionen
gemästet und mediengerecht aufgepeppt als »Opposition« ausgegeben; nie hat
man in Montenegro, dem einen verbliebenen Teil des kläglichen Serben-Reservats, einen
NATO-Brückenkopf eingerichtet, Polizei und Militär ausgebildet, die DM als
Währung eingeführt und zugleich unablässig Flottenmanöver in der Adria
abgehalten. Nein, nein und abermals nein: All das hat es nie gegeben, ist nie passiert.
Jetzt schreiben die Sieger die Geschichte, und ihre Legendenbildung sieht folgendermaßen
aus: Zehn Jahre lang hat der ruchlose Diktator Milosevic die Serben gegängelt
und in drei, manche sagen vier Kriege gegen die unschuldigen Nachbarvölker gehetzt; diese
waren als ethnisch reinrassige Minderheiten, wobei die edelsten Rassen aus Moslems und
Katholiken bestanden, pausenlos Massenvergewaltigungen, Massenvertreibungen,
Massenfolterungen und Massenexekutionen ausgesetzt. Tatenlos - jawohl: tatenlos! - hat die
Weltöffentlichkeit diesem Treiben zugeschaut (schluchz, heul & mea culpa), schließlich
widerwillig und zögerlich eingegriffen (lechz und geifer) bis endlich die Morgenröte der
Demokratie auch in dieser Balkanregion, zuvor in tiefste Finsternis der Serbenbarbarei getaucht,
ihren Glanz entfaltete (heuchelheuchel).
Kann man dieses widerwärtige Schauspiel atmosphärisch treffender wiedergeben?
Ich wüßte nicht, wie. Cortez und Pizarro, die zwei meso- bzw. südamerikanische
Hochkulturen vernichteten und dabei Hunderttausende von Indios abschlachteten, diese
ausgemachten Finsterlinge, heben sich geradezu wohltuend von den NATO-Führern der
Gegenwart, den US-Wahlkaisern mit ihren Euro-Vasallen ab: Denn erstens gingen die
Konquistadoren wenigstens ein gewisses militärisches Risiko ein - die Eroberung von
Tenochtitlán war trotz allem kein Kinderspiel, und für die NATO gab es leider keine
»noche triste« -, und zweitens machten sie aus ihren finsteren Absichten nie ein Hehl:
Montezuma sollte ermordet, die Eingeborenen getauft und das Land geplündert werden, und
damit basta. Das Programm der NATO - wenn man es so nennen will - ist identisch, unterscheidet
sich aber durch das Unmaß an Heuchelei und abgrundtiefer moralischer Verkommenheit, das
ihre Lohnschreiber dabei an den Tag legten: alles eitel Menschenrechte und Demokratie. Oder
nehmen wir einen dritten Finsterling, der den Deutschen zeitlich und geographisch näher
steht, aber im Unterschied zu den spanischen Konquistadoren in ein ungleich schwerer zu
durchdringendes mystisches Dunkel gehüllt ist: den leibhaftigen Gottseibeiuns Hitler. Er
ließ nicht nur Millionen von Juden umbringen, sondern - über das von ihm und vor
allem der katholischen Kirche gestützte Ustascha-Regime - Hunderttausende von Serben. Nun
die Preisfrage für Vollblut-Demokraten: Gibt es gute und schlechte Hitler-Opfer, Juden hui,
Serben pfui? Muß man wirklich vollstrecken, was Hitler seinerzeit kriegsbedingt nicht gelang?
Ist es moralisch integer, einem offiziell verordneten Philosemitismus als einer Art Staatskult zu
huldigen - nachdem man fast alle Juden umgebracht hat -, bei Milosevic aber das Geschrei
anzuheben: »Tötet ihn, tötet ihn!«? Ist die Ansicht »Nur ein toter Serbe
ist ein guter Serbe« auf einmal demokratisch, nur weil sie aus den Vereinigten Staaten kommt
und diese, im Unterschied zu Hitler, ihre Kriege in häßlicher Regelmäßigkeit
gewinnen? Offensichtlich ja. Es ist die schäbige Logik: Wer die Macht hat, hat recht. Dann
müssen, dies der Gipfel der Niedertracht, Hitleropfer eben zu Faschisten mutieren.
Dies also die atmosphärisch-moralische Komponente der nun anhebenden Legendenbildung
um die »Endlösung der Serbenfrage«. Man könnte
natürlich auch »rein sachlich«, »rein objektiv« ihre Notwendigkeit
für die Sieger-Geschichtsschreibung der Zukunft benennen, aber man würde dabei die
Hauptsache unterschlagen: die abstoßende Fratze der Knechtsseligkeit, der Anbetung der
Macht um der Macht willen. Aber seien wir so »objektiv« und führen die beiden
maßgeblichen Funktionen dieser Legendenbildung an:
- Sie dient der Verschleierung der Tatsache, daß die Zerschlagung Jugoslawiens
ausschließlich aus machtstrategischem Kalkül der USA erfolgte. Das
jugoslawische, besser serbische Drama ist ein trauriges Nachspiel zum Kalten Krieg
gegen die Sowjetunion, den die USA allein aufgrund ihrer ökonomisch-militärischen
Überlegenheit gewannen (und nicht etwa, wie klein
Hänschen glauben soll, weil die »Idee der Demokratie« so
unwiderstehlich attraktiv gewesen wäre). Die Zerschlagung Jugoslawiens ist eine
der letzten Etappen auf dem Weg zur »One World« unter US-Diktat. Die
nächsten Stationen lauten: Kuba, Irak, Nordkorea.
- In ideologischer Hinsicht soll die völlige Strukturidentität zwischen
deutschem Faschismus und US-Imperialismus verwischt werden.
Das vorliegende Buch ist wie kein zweites geeignet, diese Legendenbildung durch harte Tatsachen -
Namen der Opfer, der Täter, des Tatorts - zu widerlegen, und dies hat uns dazu bewogen, es
in der zweiten, erweiterten und aktualisierten Auflage in unser Verlagsprogramm aufzunehmen. Die
imperialistischen Verbrechen auf dem Balkan haben von Anfang an unsere Aufmerksamkeit und
schonungslose, d. h. von Illusion freie Kritik gefunden. Daß wir damit den Nerv getroffen
haben, zeigen die Reaktionen unserer gewiß mächtigen und in der Wahl ihrer Mittel
nicht zimperlichen Feinde: die Maßnahmen reichen vom Totschweigen und generellen
Anzeigenboykott durch die Monopolpresse (Süddeutsche Zeitung) über üble
Verleumdungen bis hin zu juristischen Einschüchterungsversuchen
(»Störpropaganda gegen die Bundeswehr« bei der Bombardierung Jugoslawiens;
auch dieser Anschlag konnte erfolgreich vereitelt werden). Der in der Schweiz lebende Verfasser
kann in der kurzen Zeit seiner publizistischen Tätigkeit bereits auf ähnliche
Erfahrungen zurückblicken: Als die erste Auflage seines Buches im Eigenverlag erschien und
der Vertrieb lediglich auf Eigeninitiative des Autors beruhte (wobei wir ihm freilich behilflich
waren), startete die größte schweizerische Wochenzeitung eine Hetzkampagne gegen ihn
mit dem Resultat, daß sein Internet-Anschluß von der Betreiber-Firma Balcab wegen
»Antisemitismus« gekündigt wurde (man höre!), weitere Hetzsendungen in
regionalen Fernsehsendern folgten (man staune: »Serben bedrohen Balcab«) und
schließlich die schweizerische Staatsanwaltschaft und Polizeibehörden aktiv wurden. All
dies ist gegenwärtig noch in der Schwebe; der geneigte Leser möge sich über die
Details in unserem Periodikum Ketzerbriefe kundig machen. So viel läßt sich aus den
hier zwangsläufig nur skizzierten Vorgängen allerdings ableiten: Die historische
Wahrheit ist kein »neutrales Ding«, sondern bedarf des Muts, der Unerschrockenheit und
der Klarsicht. Sind diese so selten gewordenen Eigenschaften vorhanden, operieren die Feinde der
historischen Wahrheit nie mit Argumenten, sondern mit Intrigen und Gewalt; daß dies in der
vermeintlich neutralen Schweiz mit solch unerbittlicher Härte und unter Verletzung aller
rechtsstaatlichen Prinzipien schon gegenüber Einzelpersonen praktiziert wird, zeigt mit
erschreckender Deutlichkeit, wie weit die globale Gleichschaltung vorangeschritten und wie gering
die Hemmschwelle staatlicher Gewaltanwendung bei der Entlarvung ihrer Hauptdoktrinen ist. Denn
schließlich, drittens, ist die historische Wahrheit nicht nur kein »neutrales Ding«,
sie kann, einmal zu Gehör gebracht, für Unrechtsregime aller Schattierungen
höchst unangenehme reale Folgen zeitigen: die Entlarvung der Ideologie als
maßgeblichstes Mittel zur Herrschaftsstabilisierung (vor Polizei, Heer und Justiz) sowie die
Erosion der Massenloyalität.
Nun möge der Leser urteilen und seine Konsequenzen ziehen. Sofern er Inhaber eines
deutschen Passes ist, muß er dies unter erschwerten Bedingungen tun: in einem Land
systematischer Lüge und permanenten Verfassungsbruchs, zuletzt des Artikels 26 GG. Doch
leichter ist die Wahrheit nicht zu haben, und wenn ihn Schwankungen anfechten, die ein
Unrechtsstaat wie dieser so häufig mit sich bringt, möge er sich an die ironische
Maxime des eher sehr zaghaften deutschen Aufklärers Christoph Martin Wieland angesichts
der feudal-absolutistischen Willkür seiner Zeit halten: »'Friß deine Knackwurst,
Sklav, und halt dein Maul.' Aber klingt es nicht doch irgendwie unbefriedigend?« Es klingt
nicht nur so: es ist.
Freiburg, im Dezember 2000
Fußnote:
*) Es gehörte keine besondere Sehergabe dazu, diesen Ausgang vorherzusagen. So
schrieben wir ein Jahr vor dem Sturz von Milosevic im Vorwort zur 3. Auflage unseres Irakbuches:
»Ein Unterschied zwischen beiden [Saddam Hussein und Milosevic] scheint uns aber doch
der Erwähnung wert: Saddam Hussein hat sich einen Großteil des gegen ihn
gerichteten Hasses aufgrund seiner Standfestigkeit und Illusionslosigkeit zugezogen; allein aus
diesem Grund, d. h. weil das irakische Volk ihn gerade wegen dieser Eigenschaften schätzt
- wir bezeichneten sie an anderer Stelle als 'Würde in der Schwäche' -, ist er nicht nur
noch am Leben, sondern sogar an der Macht. Für seinen serbischen Amtskollegen gilt leider
keineswegs dasselbe. Er schwankte wie ein Rohr im Wind und klammerte sich bis zuletzt an seine
Illusionen in die USA; er ließ im bosnischen Bürgerkrieg die UN-Truppen ins Land; das
einzige winzige Faustpfand während des Krieges, die drei vorwitzigen GIs, gab er für
das hohle Versprechen eines windigen Predigers und Clinton-Vertrauten aus der Hand; von der
sogenannten Opposition, d. h. den vom Westen bezahlten und unterstützten Krakeelern,
läßt er sich auf der Nase herumtanzen usw. usf. Um es kurz zu machen: Wir haben
keinen Zweifel daran, daß ihn in nächster Zeit das Schicksal der nicaraguanischen
Sandinisten ereilen wird: Das serbische Volk, zu Recht von ihm enttäuscht, wird sich
vollends von ihm abwenden, und in so knallig freien Wahlen, wie sie in einem umzingelten und
ausgehungerten Land unter ständiger Bedrohung und Propagandabeschallung nun einmal
stattfinden können, wird mit Dollars und DM ein serbischer Quisling auf den Posten gehievt.
Das Triumphgeheul können wir uns vorstellen, vor allem bei der Auslieferung von
Milosevic.« Gerade jetzt (Januar 2001) sind die serbischen Ami-Quislinge dabei, Milosevic vor
den Internationalen Gerichtshof - der angeblich nach Belgrad geholt werden soll - zu zerren.
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