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AHRIMAN-Verlag |
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| Unser Programm ist die Wiederkehr des Verdrängten | |
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Reihe: Unerwünschte Bücher zum Faschismus Nr. 2
Jules FourrierRote SaatEine politische AutobiographieÜber den Autor197 S., 14 Abb., 1 Faks. mit Zeittafel und Namensverzeichnis EUR 11,- / sFr 22,- ISBN-13: 978-3-922774-63-1 ISBN-10: 3-922774-63-6 Erschienen 1991
Die Autobiographie fesselt durch die Persönlichkeit des Autors:
der Parlamentsabgeordnete, Résistance-Kämpfer und
KZ-Häftling Jules Fourrier berichtet ohne Zugeständnisse
an den Zeitgeist von seinem Kampf für eine menschenwürdige,
gerechte Gesellschaft. Hier schreibt nicht nur ein wacher Zeitzeuge,
der für seine Einsichten jederzeit mit der Tat einsteht,
sondern vor allem ein unabhängiger Geist, der zugleich ein
unvoreingenommener, stets praktisch orientierter und gleichzeitig
neugieriger Beobachter ist - und dessen persönliche Stellung
stets untadelig bleibt, immer der Freiheit und Wahrheit ohne große
Worte verpflichtet. Und das gilt sowohl für seinen Kampf
gegen Hitler und das, was dieser verkörpert, solange dieser
lebt, wie auch danach. Diese innere Einheit der Person und Gesinnung
sowohl vor wie nach Hitlers Sturz ist es, die dieses Buch - unserer
Ansicht nach - so lesenswert macht.
"Wir müssen gemeinsam erleben, daß die Herren, die in der Zeit der Hitlerbesatzung auf Seiten der faschistischen Mafia standen, alle wieder auf ihren alten Plätzen sind, daß sich die Komplizen der Nazis weiterhin ungestraft des Lebens erfreuen. Jene unverfrorenen Hochstapler, die öffentlich die wirtschaftliche Kollaboration praktiziert haben und jetzt mit blütenweißer Weste aus der Auseinandersetzung hervorgehen. Es hat sich wirklich nichts geändert, immer noch der gleiche Blickwinkel in der Presse. Die Bourgeoisie ändert ihre Politik nicht, die Klassenjustiz fährt mit der Repression fort, das Jagdwild bleibt das gleiche." Jules Fourrier Doch der Sieg der Feinde einer besseren Gesellschaft, und hier unterscheidet sich der Autor von den meisten seiner Mitmenschen, ist für ihn nicht Quelle der Resignation. Das erkannte Unrecht kann nicht durch Abstimmung Recht werden - die Fronten bleiben klar. Das ist die Saat, die er sein Leben lang gesät hat ... "Der vor kurzem erschienene Band 'Rote Saat' von Jules Fourrier ist eine politische Autobiographie, die durch die außergewöhnliche Persönlichkeit ihres Autors, eines antifaschistischen Widerstandskämpfers der französischen Résistance, fesselt. Der Lebensweg des heute 85jährigen, aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Fourrier steht bruchlos unter einem heute sehr rar gewordenen und unzeitgemäßen Zeichen: dem Kampf für eine menschenwürdige, gerechte Gesellschaft." Neue Zeit, Graz "Nach der Befreiung aus der Mauthausener KZ-Haft muß Fourrier feststellen, daß die Nutznießer und Kollaborateure des Faschismus das Ende der Nazi-Herrschaft überlebt hatten und weiterhin den Ton angeben, auch in Frankreich." Unipress, Salzburg |
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