Reihe: Unerwünschte Bücher zur
Kirchen- und Religionsgeschichte Nr. 5
Jaya Gopal
Gabriels Einflüsterungen
Eine historisch-kritische Bestandsaufnahme des Islam
476 S., 2. erw. Auflage, mit Namensregister,
Register der ideologischen Kernbegriffe,
Suren-, Hadith- und Literaturverzeichnis
EUR 24,80 / sFr 39,90
ISBN-13: 978-3-89484-601-5
ISBN-10: 3-89484-601-1
1. Aufl. erschienen 2004
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Pressestimmen:
»Bilanzierend betrachtet handelt es sich bei Gopals Buch um ein überaus informatives und kenntnisreiches, kritisches und reflexionswürdiges Werk, das sich wohltuend von den doch eher pamphletartigen Veröffentlichungen vom Schlage einer Oriana Fallaci oder den christlich-dogmatischen Werken aus der Feder eines Hans-Peter Raddatz unterscheidet.«
Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber in: Aufklärung und Kritik, 2/2004
Inhalt
- Vorwort zur zweiten Auflage
- Vorwort des Übersetzers und Herausgebers
- Geleitwort
- Vorwort des Autors
- Das Leben Mohammeds
- Nach moslemischen Quellen
- Die Inspiration
- Paramahamsa Ramakrishna
- George Fox
- Der Koran – Ursprung und Entwicklung
- Die berechtigte Forderung nach Wundern und anderen Großtaten
- Plagiate an allen Ecken und Enden
- Die geistigen Väter Mohammeds
- Die Quellen des Korans
- Außerkanonisches jüdisches Material
- Außerkanonisches christliches Material
- Von Einzelpersonen inspirierte Offenbarungen
- Verse, die nicht offenbart worden sind – Schwört ein Gott auf seine eigene Schöpfung?
- Fremdwörter im Koran
- Die Zusammenstellung des Korans
- Nicht-authentische Koranverse
- Verlorengegangene Suren
- Koranaufbau und Chronologie
- Grammatisches
- Die sogenannten Abrogationen
- Stilmängel
- Wiederholungen über Wiederholungen
- Der Koran und die Mythen der Vorzeit
- Der Stammvater Abraham
- Moses
- Der Stammvater Joseph
- Maria, die Mutter Jesu
- Jesus
- Die Tyrannei des moslemischen Gottes
- Allahs »Eigenschaften«
- Allmacht oder Angeberei?
- Allah: Mohammeds idealisiertes Selbstbild
- Logisch-moralische Tücken des Prädestinationsdogmas
- Göttlicher Sadismus: die Hölle
- Der Islam – Überlebenshelfer dunkler Archaismen
- Allahs Ahnen
- Ein weibliches Emblem
- Was ist die Ka'ba
- Haddsch oder die Pilgerfahrt
- Imitative Magie
- Die Beschneidung – Scheußlichkeit aus grauer Vorzeit
- Die männliche Beschneidung
- Kinderehen und weibliche Beschneidung
- Angst vor weiblicher Sexualität
- Zur Schädigung des Körpers tritt die Schädigung der Seele
- Der weitergeschleppte Schöpfungsmythos
- Der Mythos von den sieben Himmeln
- Theologische Astronomie
- Der Rastplatz der Sonne
- Die Erde ist eine Scheibe – und sie bewegt sich nicht
- Die Seele und das Leben nach dem Tod
- Dschihad – der heilige Krieg
- Das zunehmende Bewußtsein des eigenen Aufstiegs
- Die Schlacht von Badr – die Wende zum Aufstieg
- Ein schlechtes Vorbild, oder: ein Muster wirkt nach
- Religion, Krieg und Profite
- Weltlicher Erfolg festigt überweltliche Ansichten
- Der Reichtum des Propheten
- Die Zerstörung von Bildung und Zivilisation
- Der Islam als Ideologie des arabischen Imperialismus
- Mohammed und der arabische Rassismus
- Dschihad: Der permanente Krieg gegen Nicht-Moslems
- Islam und Sklavenhaltung
- Gefangene und versklavte Frauen
- Sexualle Versklavung mit Allahs Segen
- Kastrierte Jungen und Eunuchen
- Die Erniedrigung der Frauen im Islam
- Die Frauen der vorislamischen Zeit
- Frauen sind unrein
- Männer stehen über den Frauen
- Frauen sind töricht
- Die Ehe
- Fitna
- Leben in zwei Welten
- Polygamie
- Mohammed intim
- Islam und Wissenschaft – sehr feindliche Nicht-Brüder
- Bildende Kunst und moslemischer Aberglaube
- »Teufelskästen« und »Spiegel des Satans«
- Der Krieg gegen die Wissenschaft
- Der Geist in Ketten – und was er dennoch leisten konnte
- Islamische Toleranz, islamische Brüderlichkeit: Lug und Trug
- »Bilderanbeter« sind unrein
- Nicht-Moslem in einem islamischen Staat: ein schweres Los
- Lösegeld allein reicht noch nicht
- Frühes Erbe Spaltpilz
- Die Auseinandersetzung in den moslemischen Staaten der Gegenwart
- Die Türkei: Revolte gegen den islamischen Einfluß
- Der Sudan: durch den Islam in Armut und Elend getrieben
- Afghanistan: Islam in der Praxis
- Die Hölle auf Erden
- Iran
- Pakistan
- Islamischer Totalitarismus
- Ideologie und Struktur
- Der totalitäre Charakter der islamischen Ideologie und des islamischen Rechts
- Fazit
- Bilanz und Ausblick
- Der Islam: Feind der Geistesfreiheit
- Ideologische Kernbegriffe
- Namensregister
- Surenverzeichnis
- Hadithverzeichnis
- Verzeichnis Bibel und Verwandtes
- Literatur
- Hinzugezogene Koranausgaben
- Klassische und autoritative Kommentare sowie mittelalterliche Quellenwerke
- Enzyklopädien
Jaya Gopal, geb. 1944, lebt in Andra Pradesh, dem indischen Bundesstaat mit dem höchsten moslemischen Bevölkerungsanteil. Der Tradition der Aufklärung verpflichtet, kämpft er seit Jahrzehnten in seinen Vorträgen und zahlreichen Veröffentlichungen gegen Unwissen, Aberglauben und religiösen Fanatismus. Er ist Begründer der Atheist Society of India und Autor zahlreicher religionskritischer Bücher.
Vorwort zur 2. Auflage
Obwohl die Vertriebsbedingungen für dieses Buch nicht gerade rosig waren – woran den Verlag nicht die allerkleinste Schuld trifft –, die über 99,9% des Marktes kontrollierenden Medien eisernes Schweigen wahrten und sogar die teure Werbung teilweise behinderten, ist mittlerweile eine 2. Auflage dieses nicht-gleichgeschalteten Grundlagenwerkes nötig geworden. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um gemeinsam mit meinen schon bewährten Helfern, darunter einem verständlicherweise ungenannt bleiben müssenden (nicht wegen Fatwas! die Richtung wäre so falsch wie wohlfeil) Universitätsorientalisten, weitere Verbesserungen des Textes durchzuführen, die neben der Beseitigung geringer Rechtschreibefehler vor allem in dem weiteren Anschluß der Zitate an die Originalausgaben bestanden, d.h. die Zahl der Sekundärzitate möglichst zu verringern. Auch ein paar philologische Erläuterungen kamen hinzu, wo sie nützlich schienen. Dabei wurden stets die schon im Vorwort zur Erstauflage erläuterten Richtlinien befolgt. Ferner sind ein benutzerfreundliches Hadithregister sowie ein Register Bibel und Verwandtes neu hinzugekommen.
Auch der Verlag nutzte die Gelegenheit zu einer Verbesserung der äußeren Erscheinung und der Papierqualität des Buches – in Zeiten monopolistisch und staatlich verzerrten Wettbewerbs ein sehr anerkennenswertes Unterfangen, zumal er sich erfolgreich bemühte, den Preis trotzdem gleich, d.h. recht niedrig, zu halten. Gleichzeitig steht das Erscheinen einer polnischen Übersetzung dicht bevor.
Schon jetzt läßt sich sagen, daß sich eine gewisse – umstandsbedingt natürlich winzige – »Rezeption« dieser der Wissenschaftlichkeit und dem Vernunftprimat statt Regierungs- oder gar Pogromistenwünschen verpflichteten Buches nicht absolut hat unterdrücken lassen. Möge es sein Gewicht gegenüber der verzerrenden staats- und monopolabhängigen offiziellen Literatur weiter vergrößern können!
Fritz Erik Hoevels
Geleitwort
Mit großer Freude übergebe ich dem Publikum Jaya Gopals Buch ›Gabriels Einflüsterungen‹.
Sein Werk nur mutig zu nennen, würde seiner zahlreichen und bedeutenden Verdienste nicht gerecht werden. Für jeden Leser stellt es ein wirksames Antidot gegen die vielen politisch konformen, aber Geschichte und Lehre des Islam falsch wiedergebenden Werke dar, etwa dasjenige des Islamapologeten John Esposito.
Einige werden Jaya Gopals Werk als einseitig zu verbellen suchen, die Mehrheit jedoch wird dankbar sein für diese klare, durch keinerlei Opportunismus oder Systemtreue (political correctness) eingeschränkte Herausarbeitung des totalitären Wesens des Islam. Hier wird die Gewalt in Algerien, im Iran und Sudan weitaus überzeugender erklärt als in den geschwätzigen pseudo-soziologischen Abhandlungen, die die Rolle der Religion »Islam« gezielt ausklammern. Mit unbestechlicher Logik zeigt Jaya Gopal, daß der barbarische Umgang mit Frauen, religiösen Minderheiten und Abtrünnigen keine beklagenswerte Abweichung von der ach so edlen islamischen Lehre darstellt, sondern deren innerstem Wesen entspringt. In Ländern wie dem Iran, Sudan oder Pakistan hat die Islamisierung zur substantiellen Abschaffung aller Menschenrechte geführt.
Jaya Gopal zeigt anhand der moslemischen Quellen, daß der Gründer des Islam seine anfänglich bloß spirituellen Bestrebungen rasch zugunsten von Betrug und Täuschung aufgab, um seine politische Macht zu festigen. Die Gewalttätigkeit des heutigen Islam findet ihr Vorbild in den Taten des Propheten, der sich nicht scheute, politische Gegner zu ermorden, und der keinerlei Gnade zeigte, als er die gesamte männliche Bevölkerung des jüdischen Stammes Banu Quraiza (zwischen 700 und 800 Opfern) kaltblütig hinrichten ließ. Detailreich beschreibt Jaya Gopal die blutige Frühgeschichte des aufsteigenden Islam, insbesondere die schändliche Behandlung der Dhimmis, also Christen, Juden und anderer schriftreligiöser Minderheiten wie der Parsen. Die Dhimmis und die in Indien als Götzenanbeter verfolgten Hindus lebten jahrhundertelang unter dem Damoklesschwert der sich wiederholenden Massaker und Zwangsbekehrungen.
Daneben finden wir ein ausführliches Kapitel über die Erniedrigung der Frauen im Islam. Sie gelten im Vergleich zum Mann als minderwertig und haben weniger religiöse Rechte und Pflichten. Hinsichtlich Wergeld, Zeugnisfähigkeit und Erbberechtigung zählt eine Frau halb soviel wie ein Mann; bei Heirat und Scheidung ist ihre Position viel schlechter als die männliche, und in bestimmten Fällen ist der Ehemann auch berechtigt, seine Frau zu schlagen.
Ein weiteres Kapitel ist dem Koran gewidmet. Jaya Gopal kritisiert nicht nur dessen Lehre, sondern zeigt anhand zahlreicher Beispiele die Existenz etlicher unterschiedlicher Versionen dieses angeblich einmaligen heiligen Buches, weshalb man von DEM Koran kaum sprechen kann. Er weist auf Widersprüche, grammatikalische und historische Irrtümer, auf Verfälschungen und andere Schwachstellen des Korans hin, welche die von ihm abgeleiteten Behauptungen moslemischer Apologeten in zweifelhaftem Licht erscheinen lassen.
Solange es mutige Autoren wie Jaya Gopal gibt, besteht Grund zur Hoffnung, daß es dem Islam nicht gelingen wird, die Errungenschaften des Humanismus zu zerstören. Selbstzufriedene Untätigkeit wäre jedoch in unseren Tagen gänzlich fehl am Platz; was wir brauchen, sind Hunderte Jaya Gopals, damit die Fackel der Freiheit und Vernunft nicht erlischt.
Ibn Warraq
(Autor von ›Why I am not a Muslim‹)
Im Juni 2000
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