Damit die Kolonialisten nicht das letzte Wort behalten:
Beate Mittmann / Peter Priskil
Kriegsverbrechen der Amerikaner und ihrer Vasallen gegen den
Irak und 6000 Jahre Menschheitsgeschichte
Über Peter Priskil
407 S., 116 Abb., 1 Übersichtskarte, 4. erweiterte Aufl.
EUR 17,50 / sFr 32,50
ISBN-13: 978-3-922774-68-6
ISBN-10: 3-922774-68-7
1. Auflage 1992; 4. Auflage 2002
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Peter Priskil im ORF:
Treffpunkt Kultur (»Bedrohtes Babylon«), 20.1.2003
Inhalt:
- Vorwort zur 4. Auflage
- Vorwort zur 3. Auflage
- Vorwort zur 2. Auflage
- 1. Teil
· Vae victis
· Einleitung
· 40 Tage und 100 Stunden
· Kriegsverbrechen gegen irakische Soldaten
· Kriegsverbrechen gegen die irakische Zivilbevölkerung
· Die Zerstörung der Infrastruktur
- 2. Teil: Die Zerstörung der Kulturgüter Iraks
· Einleitung
· Durch das Bombardement direkt beschädigte Kulturstätten
· Sekundär beschädigte Kulturstätten
· Moscheen und Kirchen
· Gebäude aus der abbasidischen Periode und historische Stadtviertel
· Zerstörte Museen und eine Liste mit 2364 gestohlenen Kunstschätzen
· Interview mit dem leitenden Direktor der Irakischen Altertumsverwaltung Dr. Muayad Sa'eed
- Anhang: Drei Illusionen über Deutschland
- Anhang zur 4. Auflage 2002:
· Der Irak im Fadenkreuz der USA und ihrer willigen Vollstrecker
· Ghetto Irak – Zahlen zum Massenmord durch das Embargo
· Die Urangeschosse und die westliche Kriegspropaganda
Beate Mittmann und Peter Priskil haben sich mehrere Wochen als
Gäste des Ministeriums für Kultur und Information im
Irak aufgehalten. In ihrem Buch berichten sie über die Auswirkungen
der US-Aggression gegen das Land und entlarven die westliche Propaganda
vom "chirurgisch sauber geführten Krieg" als Zwecklüge.
Sie zeigen auf, wie das einst reiche Land Irak durch die "Operation
Wüstensturm" zugunsten des Scheichs von Kuwait in die
Steinzeit zurückgebombt werden sollte: durch die gezielte
Zerstörung sämtlicher Schlüsselindustrien, der
wichtigsten Transportwege, durch die Vernichtung der Lebensmittel-
und Konsumgüterindustrie, der Kraft- und Wasserwerke, der
Elektrizitäts- und Telekommunikationszentren und durch gezielten
Terror gegen die Zivilbevölkerung. Verwüstete Krankenhäuser,
zerbombte Schulen und Kindergärten, eingeebnete kulturelle
Einrichtungen in den Städten geben ein beredtes Zeugnis vom
kolonialen Krieg Bushs und seiner Hilfstruppen gegen den Irak,
womit das Jahr 1 der uneingeschränkten US-Weltherrschaft
eingeläutet wurde.
Einen besonderen Schwerpunkt der Recherchen bildet die Vernichtung
der historischen und kulturellen Reichtümer des alten Mesopotamien.
Die Verfasser haben, soweit möglich, die bedeutendsten historischen
Stätten und Museen des Irak besucht und sich vor Ort ein
Bild vom Kulturvandalismus der amerikanischen Soldateska gemacht.
Sie veröffentlichen erstmals eine Liste mit all den Kulturschätzen,
die von GIs und iranischen Marodeuren geraubt worden sind und
in internationalen Auktionshäusern verschachert werden.
Außerdem liefern die Autoren Beweise für die von den
US-Truppen begangenen Kriegsverbrechen an irakischen Soldaten,
insbesondere das Lebendigbegraben mehrerer tausend irakischer
Armeeangehöriger während der Kampfhandlungen. Das Buch
enthält Bilder und Berichte, die man in keiner Zeitung findet,
die nicht direkt von den Opfern herausgegeben wird. Es zeigt ein
zerstörtes Land, das jetzt im Würgegriff der Blockade
gehalten wird, dessen Führung erpreßt und gedemütigt
werden soll, dessen Bewohner hungern müssen, weil sie sich
nicht der amerikanischen Weltherrschaft unterwerfen wollen.
Aus dem Vorwort der Verfasser zur vierten Auflage:
»Über zehn Jahre nach der Erstveröffentlichung steht
die 4. Auflage dieses Buches im Schatten der von den USA betriebenen
Endlösung des Irak. Die Kriegsverbrecher in Washington und ihre
europäischen, mehrteils sozialdemokratischen Gauknechte schicken
sich an, mit der Vernichtung des Irak die Herrschaft des
US-Monoimperialismus für das dritte Millenium zu zementieren.
[. . .]
Die militärische Schlinge um den Irak wird von Tag zu Tag enger,
und die von den Monopolmedien gleichgeschaltete Weltöffentlichkeit
hält Maulaffen feil. Schon 1998, noch unter Wahlkaiser Clinton,
beschloß der US-Kongreß das 'Gesetz zur Befreiung des Irak'.
In den letzten Monaten wurde der finale Militärschlag als
'demnächst bevorstehend' angekündigt, den Einsatz von Atomwaffen
mit eingeschlossen. Die CIA bekannte sich mit dem Zynismus eines seiner
Straffreiheit sicheren Killers zu Mordkomplotten gegen den irakischen
Präsidenten. Jordanien, die Türkei und Kuwait werden als
Aufmarschgebiete sondiert. Derweil werden im Irak Schulkinder zwischen
zwölf und siebzehn Jahren, chronisch unterernährt, zu den
Waffen gerufen – letztes Verteidigungsmittel eines geschundenen und
gedemütigten Landes, zugleich ein gespenstisches und grausiges
Schauspiel.«
"Die Verfasser haben mit ihrer mutigen Aufdeckung
der Hintergründe und Wahrheiten ein überzeugend objektives
Bild über den Irak geliefert, ohne sich dabei von der westlichen
vorurteilshaften Meinung beeinflussen zu lassen."
Al Arab, London
"Dieses Buch ist die einzige authentische Dokumentation
in deutscher Sprache über den Irak als das Warschauer Ghetto
der Gegenwart. Wie bei diesem sollte man hinterher nicht sagen,
man habe nichts davon wissen können – denn auch die Verfasser
fanden schließlich einen Weg, die andere, das heißt
die schwächere Seite zu hören und sogar zu sehen."
Coburger Tageblatt
"Das in diesem Buch dokumentierte Ausmaß der
Zerstörungen im Irak entlarvt die westliche Formel vom 'chirurgisch
sauber geführten Krieg'."
Ultimo, Salzburg
"Auffallend häufig werden wir auf das im Freiburger
Ahriman-Verlag erschienene Buch von Beate Mittmann und Peter Priskil
über 'Kriegsverbrechen der Amerikaner und ihrer Vasallen
gegen den Irak und 6000 Jahre Menschheitsgeschichte' hingewiesen.
Nicht alle politischen Bewertungen finden Beifall, aber viele
der zahlreichen Fakten auf den 365 Seiten sind sonst nicht zu
lesen."
Frieden 2000, Starnberg
"Zehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung ist es nach wie vor der weltweit einzige unabhängige Bericht über die Situation im Irak nach dem ersten Golfkrieg, der auch einen annähernden Überblick über die kulturellen Zerstörungen bietet und zudem in seiner Kritik und Einschätzung so radikal ist, wie man es sonst nirgends findet."
Zeitschrift "AHA", buchwurm.info
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